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wilhelm_bauer_und_der_u-boot-antrieb

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 Bauer wird durch Vermittlung Dritter mit der Dingler’schen Maschinenfabrik in Zweibrücken in Kontakt gebracht(( Bauer wird durch Vermittlung Dritter mit der Dingler’schen Maschinenfabrik in Zweibrücken in Kontakt gebracht((
 Ludwig, //a.a.O., //S.194 Ludwig, //a.a.O., //S.194
-)). Die Maschinenfabrik ist zu dieser Zeit die erste Adresse für Dampfmaschinen und die Dampfmaschine steht für die allmähliche kontrollierte Entwicklung gewaltiger Pferdestärken; vermutlich hat sich Bauer in diesem Umfeld wohler gefühlt als bei den Herstellern von Explosionskolbenmaschinen (Verbrennungskraftmaschinen).+)). Die Maschinenfabrik ist zu dieser Zeit die erste Adresse für Dampfmaschinen und die Dampfmaschine steht für die allmähliche und kontrollierte Entfaltung gewaltiger Pferdestärken; vermutlich hat sich Bauer in diesem Umfeld wohler gefühlt als bei den Herstellern von Explosionskolbenmaschinen (Verbrennungskraftmaschinen).
  
 Bauer wird in Zweibrücken herzlich willkommen geheißen und berichtet schon bald über seine Erfahrungen, so heißt es im Zweibrücker Wochenblatt vom 24. Oktober 1867 in der Rubrik Verschiedenes: “Zweibrücken, 22. Okt. Der berühmte Marine-Ingenieur Bauer ist heute dahier eingetroffen, um, wie wir hören, sich mit der Dingler’schen Maschinenfabrik behufs Erbauung eines Motors zu seiner neuesten Erfindung, Panzerschiffe unter dem Wasserspiegel zu beschießen, in’s Benehmen zu setzen.” Der Gewerbeverein Zweibrücken lädt am 17.11.1867 ein: „… Herr Submarine-Ingenieur Bauer wird nächsten Dienstag den 19. ds. Mts., Abends 8 Uhr, im Sommerlokale des Herrn Bierbrauer Diehl einen Vortrag halten. Zu recht zahlreichem Besuche werden alle Mitglieder und Freunde des Vereins hiemit eingeladen.“ Bauer wird in Zweibrücken herzlich willkommen geheißen und berichtet schon bald über seine Erfahrungen, so heißt es im Zweibrücker Wochenblatt vom 24. Oktober 1867 in der Rubrik Verschiedenes: “Zweibrücken, 22. Okt. Der berühmte Marine-Ingenieur Bauer ist heute dahier eingetroffen, um, wie wir hören, sich mit der Dingler’schen Maschinenfabrik behufs Erbauung eines Motors zu seiner neuesten Erfindung, Panzerschiffe unter dem Wasserspiegel zu beschießen, in’s Benehmen zu setzen.” Der Gewerbeverein Zweibrücken lädt am 17.11.1867 ein: „… Herr Submarine-Ingenieur Bauer wird nächsten Dienstag den 19. ds. Mts., Abends 8 Uhr, im Sommerlokale des Herrn Bierbrauer Diehl einen Vortrag halten. Zu recht zahlreichem Besuche werden alle Mitglieder und Freunde des Vereins hiemit eingeladen.“
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 Auf jeden Fall sind für den Petroleummotor weitere Versuche, Zeit und Geldmittel notwendig. Es liegt nahe, dass eine gewisse „Inkompatibilität“ zwischen dem zeitweise sprunghaften Erfinder Bauer, der permanent viele neue Ideen produzierte, und den methodisch vorgehenden Ingenieuren der Dingler’schen Maschinenfabrik bestand. Auf jeden Fall sind für den Petroleummotor weitere Versuche, Zeit und Geldmittel notwendig. Es liegt nahe, dass eine gewisse „Inkompatibilität“ zwischen dem zeitweise sprunghaften Erfinder Bauer, der permanent viele neue Ideen produzierte, und den methodisch vorgehenden Ingenieuren der Dingler’schen Maschinenfabrik bestand.
  
-Die Möglichkeit einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Bauer zur Überwindung der noch bestehenden technischen Probleme wurde offensichtlich von der Geschäftsleitung der Maschinenfabrik als gering eingeschätzt. Zu gering um weitere Geldmittel und Zeit zu investieren, so kam das Projekt im Juli 1868 ziemlich abrupt zu seinem Ende und Bauer verlässt Zweibrücken.+Die Möglichkeit einer erfolgreichen Zusammenarbeit mit Bauer zur Überwindung der noch bestehenden technischen Probleme wurde offensichtlich von der Geschäftsleitung der Maschinenfabrik als gering eingeschätzt. Zu geringum weitere Geldmittel und Zeit zu investieren, so kam das Projekt im Juli 1868 ziemlich abrupt zu seinem Ende und Bauer verlässt Zweibrücken.
  
 {{ :u-boot-modell_zweibruecken_01.jpg?400}}Auch wenn Wilhelm Bauer für 9 Monate bei der Dingler'schen Maschinenfabrik in Zweibrücken gearbeitet hat, ein neues Unterseeboot ist in der Zeit nicht entstanden. Das Bild zeigt ein Modell des Kieler Brandtauchers von 1850, das am Schwarzbach in Zweibrücken aufgestellt ist(( {{ :u-boot-modell_zweibruecken_01.jpg?400}}Auch wenn Wilhelm Bauer für 9 Monate bei der Dingler'schen Maschinenfabrik in Zweibrücken gearbeitet hat, ein neues Unterseeboot ist in der Zeit nicht entstanden. Das Bild zeigt ein Modell des Kieler Brandtauchers von 1850, das am Schwarzbach in Zweibrücken aufgestellt ist((
wilhelm_bauer_und_der_u-boot-antrieb.1759129605.txt.gz · Zuletzt geändert: 2025/09/29 09:06 von klausm

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